Schwitzen dank Infrarotstrahlung

Die Infrarotsauna liegt im Trend. Aus dem einfachen Grund, da das Saunieren in der Infrarot-Kabine den Ruf hat, gesünder und kreislaufschonender zu sein. Bereits bei deutlich niedrigeren Temperaturen werden im Körper dieselben Effekte hervorgerufen wie bei der finnischen Sauna. Das Prinzip ist dabei das gleiche wie bei einer Infrarotlampe: Die Strahlung wird auf bestimmte Körperteile ausgerichtet, um beispielsweise Entzündungen gezielt zu behandeln. Die Infrarot-Strahlung wird dabei bereits an der Körperoberfläche zum größten Teil absorbiert. Wer regelmäßig in einer Infrarotkabine entspannt, wird die positive Wirkung der Sauna bald spüren: Kreislauf und Immunsystem werden gestärkt, die Haut wird besser durchblutet und die Nieren werden entlastet.

Unterschiede zur klassischen Sauna

In der klassischen Sauna wird in der Regel die umgebende Luft erwärmt, um den Körper zum Schwitzen zu bringen. Bei der Infrarotsauna dagegen kommt es zur Entstehung der sogenannten Tiefenwärme im menschlichen Körper. Die Körpertemperatur steigt an, die Blutzirkulation erhöht sich und der Körper reagiert mit der Produktion von Schweiß – und das bei deutlich niedrigeren Temperaturen als in einer finnischen Sauna. Wer kreislaufbedingt die finnische Sauna meiden muss, aber trotzdem nicht auf das Saunavergnügen verzichten möchte, sollte sich einmal in eine Infrarotkabine setzen. Da die eingeatmete Luft deutlich weniger Hitze enthält, fällt das Atmen viel leichter und die Wärme ist besser zu ertragen.

Saunieren in der Infrarotsauna

Da im Körper eine Tiefenwärme entsteht, wird eine Infrarotkabine zum Saunieren gänzlich anders genutzt. Während man bei einer klassischen Sauna auf mehrere kürzere Saunagänge setzt, die durch Wechselbäder unterbrochen werden, hält man sich in einer Wärmekabine etwa für eine halbe Stunde durchgehend auf. Nach dem Saunagang ist es außerdem nicht notwendig, sich warm bzw. kalt abzuduschen. Auf jeden Fall ist wichtig, den Flüssigkeitsverlust zu ersetzen, der während des Aufenthalts in der Infrarotsauna entstanden ist. Zu Beginn sollte man die Sauna nicht mehr als zwei- oder dreimal pro Woche nutzen, erfahrende Saunageher können die Zahl der Anwendungen mit der Zeit steigern.

Was vor dem Kauf zu beachten ist

Wer sich eine eigene Infrarot-Kabine anschaffen möchte, sollte sich entsprechend beraten lassen. Viele Saunen sind mit bestimmten Extras ausgestattet, um das Saunieren noch angenehmer zu gestalten, am wichtigsten ist aber die Qualität der Kabine selbst. Naturholz ist auf jeden Fall anderen Materialien vorzuziehen. Damit die Reinigung einfacher vonstattengehen kann, ist außerdem glattes Holz besser als raues. Um eine gute Isolierung nach außen sicherzustellen, sollte die Kabine doppelwandig aufgebaut werden. Um einen einwandfreien Betrieb zu gewährleisten, ist ein Stromanschluss mit einer 230 Volt Spannung notwendig. Während des Betriebs sollten die Bestrahlungsdauer, die Temperatur in der Kabine und die Farbe der Beleuchtung (falls eine Farblichttherapie integriert ist) einfach zu bedienen sein.

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