Die Sauna in den eigenen vier Wänden

Eine Sauna entspannt Körper und Seele. Regelmäßige Saunagänge können langfristig dabei helfen, bestimmte Leiden zu lindern und Erkrankungen vor allem in der kalten Jahreshälfte vorzubeugen. Die Idee, eine eigene Sauna zu kaufen, liegt daher nahe. Und warum auch nicht? Es gibt mittlerweile sehr viele verschiedene Varianten im Handel, die man auch bei sich zuhause nutzen kann.

Welche Sauna-Arten gibt es?

Das bekannteste Beispiel ist die finnische Sauna. Die Luft wird dabei auf eine Temperatur von 70 bis 100 Grad erwärmt, die Luftfeuchtigkeit beträgt etwa 10 bis 20 Prozent. Die finnische Sauna ist wahrscheinlich die bekannteste und auch die beliebteste Sauna-Art. Wer eine höhere Feuchtigkeit und niedrigere Temperaturen bevorzugt, sollte sich eher nach einer Dampfsauna umsehen, wenn er eine Sauna kaufen möchte. Eine Variante, die noch nicht so lange am Markt ist, ist die Infrarotkabine. Im Gegensatz zu einer herkömmlichen Sauna wird hier auf Tiefenwärme gesetzt, das bedeutet, dass die Wärme im Körper selbst durch die Infrarotstrahlen erzeugt wird. Die Infrarotsauna muss also im Vergleich zu einer normalen Sauna nicht vorgewärmt werden.

Worauf ist beim Sauna kaufen zu achten?

Maßgeschneiderte Lösungen bieten den Vorteil, dass man hier sehr genau festlegen kann, wo die Sauna aufgestellt und welche Materialien verbaut werden sollen. Besonders kleine und verwinkelte Ecken können somit besser genutzt werden. Der Vorstellungskraft sind bei der Gestaltung kaum Grenzen gesetzt, sowohl Außen- als auch Innenverkleidung können mit verschiedenen Holzsorten umgesetzt werden. Für den Einbau selbst spielt es keine Rolle, ob man die Sauna im Keller oder im Dachgeschoß aufstellen möchte, es müssen allerdings entsprechende Wasser-, Abwasser- und Stromanschlussmöglichkeiten vorhanden sein. Ein nachträglicher Einbau ist deswegen aufwendig, aber nicht unmöglich. Wichtig ist auf jeden Fall die Raumhöhe: Hier sollte ein Mindestmaß von 2,25 Metern zur Verfügung stehen, was bei Dachschrägen schon mal zu einem Problem werden kann.

Weitere Faktoren für den Kauf

Der Saunaofen stellt das Herzstück jeder Saunakabine dar. Wichtig ist, dass der Ofen so positioniert ist, dass sich die Wärme ohne Hindernisse gleichmäßig in der Kabine ausbreiten kann. Der Ofen darf deswegen nicht hinter Verkleidungen oder Saunabänken stehen, sondern muss frei zugänglich sein.

Da der Körper bei jedem Saunagang zu schwitzen beginnt, verliert der Körper beim Schwitzen Mineralstoffe, Salze und Flüssigkeit, die beim Verlassen in der Sauna zurückbleiben. Die Saunakabine muss also so konstruiert sein, dass sie ohne größeren Aufwand regelmäßig gereinigt werden kann. Kein Must-have, aber in den meisten Fällen ein schönes Extra sind Farblichttherapie, Beleuchtung oder Musik. Sie sorgen beim Sauna kaufen dafür, dass der Saunagang zu einem unvergesslichen Erlebnis werden kann.

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