Das Whirlpool-Prinzip

Ganz gleich ob man von Whirlpool, Jacuzzi oder Hot Tub spricht: Alle drei Begriffe bezeichnen im Grunde ein- und dasselbe: Man versteht darunter ein Wasserbecken, in dem durch unterschiedliche Düsen kraftvolle Wasserstrahlen erzeugt werden. Dieser Wasserstrahlen können mit Luft versetzt werden, was einen mehr oder weniger starken Auftrieb des Körpers im Wasser erzeugt. Die Luft erzeugt im Wasser den beliebten Sprudelbad-Effekt, während die Wasserstrahldüsen für die Massage verschiedener Körperregionen dienen. Rücken, Füße, Beine etc. können je nach Einstellung ganz gezielt massiert werden.

Das Einsatzgebiet für Whirlpools

Erholung und Therapie lassen sich mit einem Whirlpool sehr gut vereinen, daher werden Whirlpools nicht nur von Wellnesshotels, sondern auch von Krankenhäusern oder Kurkliniken eingesetzt. In jüngster Zeit finden die Wannen mit den eingebauten Düsen auch im Eigenheim immer häufiger Verwendung, da die kleinen Pools ohne größeren Aufwand in den eigenen Wellnessbereich integriert werden können. Die Einsatzgebiete von Whirlpools sind dabei vielfältig: Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Rheuma, Rückenschmerzen, Osteoporose, Schlafstörungen, Diabetes oder Asthma können mit einzelnen Bädern gezielt behandelt und gelindert werden. Dauer und Temperatur des Bades hängen von der Art der zu behandelnden Krankheit ab. Da die Unterwassermassage den Stoffwechsel anregt und den Blutkreislauf fördert, sollte im Vorfeld abgeklärt werden, wie oft und wie lange ein Bad stattfinden darf.

Die Entwicklung von Whirlpools

Die Idee, sich im eigenen Whirlpool etwas Gutes zu tun, ist keine Erfindung der Neuzeit. Bereits in der Antike setzten die alten Griechen und Römer auf Bäder im beheizten Wasser. Die Römer machten die Badekultur zu einem alltäglichen Ritual, kalte und warme Bäder wurden mit Massagen und anderen Behandlungen für die Gesundheit kombiniert. Die Idee, sich gemeinsam in eine Wanne zu setzen, ist ebenfalls nicht neu. Bereits im Mittelalter gab es sogenannte „heiße Wannen“ (Von ihnen leitet sich der Begriff „Hot Tub“ ab). Die Bottiche für das Baden wurden aus Weinfässern und Spanneisen zusammengezimmert und mit warmem Wasser gefüllt, um sowohl der Entspannung als auch dem gesellschaftlichem Austausch zu dienen.

Der moderne Whirlpool

Die Geburtsstunde der modernen Whirlpools schlug allerdings erst 1956 in den USA, als die Brüder Jacuzzi die von ihnen entwickelte Hydrotherapie-Pumpe in eine mit Düsen versehene Wanne einbauten. Jacuzzi leistete Pionierarbeit, der Name des Unternehmens wurde vor allem im englischen Sprachraum zu einem Synonym für die Wannen mit sprudelndem warmem Wasser.

Whirlpools gibt es heute in den unterschiedlichsten Formen: Abhängig von der Größe werden runde, rechteckige oder vieleckige Modelle angeboten. Die Wannen für die Sprudelbäder können dabei entweder fest im Boden verbaut oder im Innen- bzw. Außenbereich eines Hauses oder einer Wohnung aufgestellt werden. Die Ausstattung hängt meist vom Modell des Herstellers ab, jedoch besitzen viele Pools Extras wie Farblicht-Therapie, Radio oder Aromatherapie. Die Kombination der einzelnen Therapien sorgt dafür, dass auch Privatanwender die positiven Effekte eines Whirlpools auf die Gesundheit nutzen können. Die Erholung nach einem anstrengenden Arbeitstag ist damit garantiert.

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